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Alle 4 Phoenix999 Kurse im Selbsttest: Tipps zur richtigen Reihenfolge

Vier Phoenix999-Kurse im Selbsttest: Ahnenarbeit, Reihenfolge und Notizen im Leinen-Heft

Der gelbe Karteikasten hat inzwischen vier Reiter, einen für jeden Phoenix999-Kurs, seit die komplette Reihe im Selbsttest durchlaufen ist. Andreas Goldemanns Ahnenarbeit steht ganz vorn im Kasten, nicht weil sie chronologisch zuerst kam, sondern weil ohne sie die anderen drei Kurse für mich keinen Anschluss gefunden hätten. Wer mich fragt, ob die Reihenfolge bei diesen vier Kursen wirklich etwas ausmacht, bekommt ein klares Ja von mir — meine eigene Trauerbewältigung nach dem Tod meines Vaters wäre ohne diese Struktur vermutlich in einem einzigen unsortierten Stapel Notizen steckengeblieben.

Hinweis vorab: Dieser Text enthält Affiliate-Links zu den vier Kursen. Bucht jemand über einen dieser Links, bekomme ich eine kleine Provision, ohne dass sich der Preis für dich verändert. Alles, was folgt, sind meine eigenen Erfahrungen als Bibliothekarin, notiert im Leinen-Heft — keine medizinische oder therapeutische Beratung.

In der Fachbibliothek sortiere ich nach der Dezimalklassifikation — zehn Hauptgruppen, in die sich im Prinzip jedes Buch einordnen lässt. Für die vier Phoenix999-Kurse gibt es keine offizielle Systematik dieser Art, aber nach dem kompletten Durchlauf aller vier sehe ich inzwischen eine klare innere Architektur, die sich lohnt zu kennen, bevor man den ersten Kurs kauft.

Phoenix999 in vier Kursen: was gehört eigentlich zum Selbsttest?

Vier Hauptkurse tragen den Namen Phoenix999: Kraft der Ahnen, Zurück zum Ursprung, die Magen-Darm-Edition und die Zähne-Edition. Jeder davon funktioniert eigenständig und lässt sich einzeln kaufen. Zusammen ergeben sie aber, wie ich es nach dem vollständigen Selbsttest sehe, eine Art Bestand mit klarer innerer Ordnung: eine Grundlage, eine breite Einstiegstür, ein körperlicher Themenbereich und ein tieferer, symbolischer Themenbereich, der erst später Sinn ergibt.

Kursvokabular wie Ahnenlinie oder energetische Blockade taucht in allen vier Kursen wieder auf, auch wenn jeder Kurs sein eigenes Thema hat — wer die Begriffe einmal für sich sortiert hat, erkennt die Wiederholungen schnell und muss nicht bei jedem Kurs neu anfangen.

Gelber Karteikasten mit Zitatekarten und Füllfederhalter für den Phoenix999-Ahnenarbeit-Selbsttest

Warum Andreas Goldemanns Kraft der Ahnen fast immer den Anfang bildet

Wer den Testbericht Lohnt sich Phoenix999 Kraft der Ahnen? Ein ehrlicher Testbericht liest, merkt schnell, warum dieser Kurs so oft als Einstieg empfohlen wird. Zwölf Sessions, verteilt über einen überschaubaren Zeitraum von ungefähr drei Monaten, geben eine Struktur vor, an der sich fast jeder festhalten kann, egal ob mit oder ohne Vorerfahrung in energetischer Arbeit.

Familienmuster, die sich über Generationen ziehen, sind das eigentliche Material dieses ersten Kurses — Andreas Goldemann nennt das die Arbeit an der väterlichen und mütterlichen Linie. Ich habe für diesen ersten Block deutlich länger gebraucht, als der Kursplan vorsieht, weil ich jede Session wie Archivmaterial behandelt habe, datiert und mit Randnotizen versehen.

Bei der ersten Session, in der ich nicht zwischendurch nach dem Handy gegriffen habe, wurde mir klar, wie viel Konzentration dieser Kurs eigentlich verlangt — mehr als ein Podcast nebenbei, mehr als ein entspanntes Hintergrundgeräusch.

Zurück zum Ursprung: eigener Einstieg oder nur Übergang?

Zurück zum Ursprung ist mit über 8.000 Teilnehmern der meistgekaufte Kurs der ganzen Reihe, und viele davon steigen genau hier ein, ohne vorher Kraft der Ahnen gemacht zu haben. Bewusst allgemein gehalten, ohne ein einzelnes Körperthema vorauszusetzen, funktioniert er auch als eigenständiger erster Kurs — nur mit weniger Tiefe als die spezialisierteren Editionen danach.

Für mich war er trotzdem kein Startpunkt, sondern ein Übergang zwischen der Ahnenarbeit und der Frage, was danach eigentlich kommt. Meditationspraxis aus diesem zweiten Kurs habe ich seitdem beibehalten, auch außerhalb der eigentlichen Sessions.

Muss die Magen-Darm-Edition vor der Zähne-Edition kommen?

Über vierzig Sessions umfasst die Magen-Darm-Edition — ein echter Langstreckenprozess ohne die knappe Wochenstruktur der ersten beiden Kurse. Wer sich darauf einlässt, sollte genug Puffer im Kalender haben, sonst wird aus dem Materialberg schnell eine Überforderung statt einer Vertiefung.

Die Zähne-Edition dagegen ist seit 2017 die älteste thematische Edition der Serie und verlangt nach meiner Erfahrung am meisten Vorbereitung von allen vieren. Bei mir kam sie erst nach den anderen drei in die Reihe, weil die körperlich-symbolische Ebene, um die es dort geht, ohne die vorherige Ahnenarbeit kaum zugänglich war.

Laienpraxis ohne Ausbildung heißt für mich: die körperlichen Themen der Magen-Darm- und Zähne-Edition ernst nehmen, ohne sie mit einer medizinischen Diagnose zu verwechseln. Beide Kurse berühren Körperbereiche, aber sie ersetzen keine ärztliche Abklärung.

Wie viel Pause zwischen den Kursen wirklich sinnvoll ist

Standard-Lernpläne suggerieren oft, man könne die ganze Reihe in wenigen Wochen durchziehen. Aus meiner Erfahrung als jemand mit einem kognitiv fordernden Vollzeitjob stimmt das schlicht nicht — die notwendigen Ruhephasen zwischen den Kursen brauchen im echten Alltag deutlich mehr Platz, als die Werbetexte einräumen.

Benedikta aus dem Andreas-Goldemann-Forum, die nie eine Session startet, ohne vorher die Lektionsuntertitel gelesen zu haben, hat mich neulich gefragt, ob sie die Zähne-Edition direkt nach Zurück zum Ursprung einbauen kann. Meine Antwort: technisch ja, sinnvoll eher nicht — der Kurs verlangt eine Vorarbeit, die die ersten beiden Kurse eben leisten.

Was bei einer falschen Reihenfolge passiert

Einmal habe ich versucht, den dritten Kurs der Reihe vorzuziehen, weil ich die Vergangenheit lieber hinter mir lassen und mich nur noch auf die Zukunft konzentrieren wollte. Mein Körper schlief bei den Sessions einfach ein, weil die Basis fehlte — als wollte ich ein Verzeichnis für ein Buch anlegen, das noch gar nicht geschrieben war.

In meinem Leinen-Heft steht unter diesem Tag nur ein Wort: „Systemfehler".

Bevor ich zum Leinen-Heft gewechselt bin, hatte ich eine Weile versucht, die Sessions digital auf dem Laptop zu protokollieren — nach zehn Einträgen habe ich damit aufgehört, weil sich das Tippen zwischen zwei Sessions falsch anfühlte, zu schnell für etwas, das eigentlich Ruhe verlangt. Am Papier des Leinenhefts merke ich morgens sofort, dass ich nicht vor einem Bildschirm sitze — ein Geruch, den kein Laptop je hinbekommen hat.

Lieselind, eine Bekannte aus dem Potsdamer Trauercafé, hat mich vor Kurzem etwas Ähnliches gefragt: ob es schlimm sei, wenn man mit dem „falschen" Kurs anfängt. Session-Protokolle helfen dabei nach meiner Erfahrung mehr als jede Vorab-Planung — wie ich in Phoenix999 Kurse wie Archivmaterial im privaten Tagebuch dokumentieren beschrieben habe, zeigt sich aus den eigenen Notizen meist deutlicher, was als Nächstes dran ist, als aus jedem Ablaufplan.

Auf dem Rückweg über die Schiffbauergasse, wo ich nach der Arbeit manchmal noch eine Runde drehe, wird mir das jedes Mal wieder klar: Reihenfolge ist kein Dogma, sondern eine Orientierung, die sich der eigenen Geschwindigkeit anpassen lässt.

Eine Reihenfolge, die zum eigenen Tempo passt

Wenn du unsicher bist, wo du einsteigen sollst: Beginne dort, wo bei dir gerade ohnehin schon eine emotionale Tür offensteht. Für die meisten heißt das Kraft der Ahnen, besonders nach einem Verlust. Wer keinen konkreten Auslöser hat, sondern eher allgemein sucht, ist mit Zurück zum Ursprung oft besser bedient. Magen-Darm- und Zähne-Edition folgen bei fast allen, die ich kenne, erst danach — als Vertiefung, nicht als Startpunkt.

Die vier Phoenix999-Kurse sind Werkzeuge, keine Wunderheilmittel, und die Reihenfolge ändert daran nichts. Trauerverarbeitung braucht ohnehin mehr als einen Kursplan — professionelle Begleitung gehört dazu, wenn die Belastung akut ist. Was die richtige Reihenfolge leisten kann, ist etwas Bescheideneres: dass die Kurse aufeinander aufbauen, statt sich gegenseitig zu blockieren.

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